Lindauer Wurzeln - PHK-Lenggries

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Lindauer Wurzeln

Lindauer Wurzeln
Die Wurzeln des FlaRakBtl 33 liegen in Lindau

Wappen Schon im Wappen des FlaRakBtl 33 wird mit der Lindauer Linde auf die Heimat am Bodensee verwiesen. Am 29. Mai 1957 verfügte das Verteidigungsministerium durch den Luftwaffenaufstellungsbefehl Nr. 58 die Aufstellung von Luftwaffen-Flugabwehr-Bataillonen, 40 mm bodenständig. Aus dem Stammpersonal des Panzer-Flugabwehr- Artillerie-Bataillons 5, Grafenwöhr, wurde der Kader des neuen Luftwaffenflugabwehrbataillons 45 in Stärke von 8 Offizieren, 30 Unteroffizieren und 218 Mannschaften herausgezogen. Diese Soldaten trafen am 5. Juli 1957 in Lindau ein und wurden noch am gleichen Abend von ihrem Bataillonskommandeur, Major Kruse, in der Luitpoldkaserne begrüßt.

Bereits am 10. August 1957 kam das erste Geschütz 40 mm Bofors L 70 an, doch vorerst konzentrierte sich das junge Bataillon auf die bevorstehende Grundausbildung.Zum 1. Oktober 1957 wurden die ersten Rekruten eingezogen. Im Jahre 1958 erfolgte nach und nach die Zuweisung von weiteren Geschützen aus Norwegen und Italien.

Ende August 1958 verfügte das Bataillon über 26 Geschütze. Am 12. Oktober traf das erste Feuerleitgerät Deiswil IV im Bataillon ein. Am 1. Januar 1964 erfolgte die Umbenennung in Flugabwehrraketenbataillon 33. In den folgenden Jahren wurde der Leistungsstand ausgebaut. Beim letzten NATO-Tac-Eval 1972 erhielt das Bataillon die Note 2.

Unter Kommandeur OTL Manfred Müller mußte sich das Bataillon dem Problem der Verlegung aus den Standorten Lindau und Friedrichshafen nach Lenggries zuwenden.

Am 28. September 1973 verabschiedete sich das Bataillon mit einem feierlichen Appell, einem Marsch durch die Straßen der Stadt Lindau sowie einem gemeinsamen Abend von der Bevölkerung seiner Garnison. Somit endete die langjährige Geschichte von Lindau als Garnisonsstadt.

Nachfolgende Bilder und Bildunterschriften aus der Lindauer Zeit stammen von Claus Radisch, Hans-Joachim Menius und Karl-Heinz Kürten. Vielen Dank dafür!


Luftbild Kaserne Lindau 1957 Luitpoldkaserne Insel Lindau im Bodensee

Uebernahme-Appell 15.Juli 1957: Im Hof der Kaserne in Lindau: Übernahmeappell der vom PzFlaArtBtl 5 aus Grafenwöhr versetzten Soldaten vom Heer zur Luftwaffe. Indienststellung LwFlaBtl 45 war am 1. Juli 1957.

 

Dieses Bild schickte Hans-Joachim Menius. Er war ab 1.1.64 der erste Batteriefeldwebel der 1./FlaRakBtl 33. (Zuvor Angehöriger der 1. Batterie)


1961 Killet 1961: Divisions-Sportfest München
Spieß Killet 4. Bttr. mit seiner Band bei der Probe im Gelände

1963 L70_1 1963: Bofors Flak 40mm L70
Kaserne Innenhof: Überprüfung vor Abmarsch zum Übungsplatz

1963 L70_2 1963: Bofors Flak 40mm L70
Instellunggehen zur Richtkanonier-Ausbildung mit Zieldarstellung

1963 L70_3 1963: Bofors Flak 40mm L70
Ziel im Überflug / "erfaßt" vom Fla-Feuerleitgerät "Fledermaus" DVII

Standort Lindau Standort Lindau
Herbst 1963: Hof der Luitpoldkaserne. Das alte Waffensystem wird eingemottet und in Depots transportiert. Das Ende von LwFlaBtl 45 naht.

Abschied Hpt. Waehler
Verabschiedung Hauptmann Wähler Sept. 63:
v.l. Lt. Backens, Hptm. Wähler und der neue Chef Hptm. Karl-Heinz Kürten.
Abschied Hpt. Waehler neu
Hptm. Wähler und der neue Chef Hptm. Karl-Heinz Kürten im Zwiegespräch

killet_trommelt Und am Schlagzeug:
Spieß Killet bei seiner Lieblingsbeschäftigung

Einmarsch in LindauApril 1964: Nach Rückkehr aus den USA marschierte die 4. Btr. mit einem Fackelzug in Lindau ein.
Allen voran Hptm. Kürten.

Einmarsch in Lindau April 1964: Aufmarsch zur Verabschiedung der Reservisten des Btl

Mai 1965: Übergabe der Truppenfahne an das FlaRakBtl 33 im Hof der Kaserne in Lindau. (Die Truppenfahnen wurden 1963 durch den Bundespräsidenten gestiftet und 1965 an die Btl übergeben).

Fahnenträger ist der damalige Oberfeldwebel Günter Pillat. Rechter Begleitoffizier ist Olt. Schoppe. Der Name des linken Begleitoffizier ist leider nicht bekannt.


Geschuetz Tag der offenen Tuer
Flugabwehrgeschütz Bofors L 70 in Stellung, bereit
zum Einsatz. (Waffensystem von LwFlaBtl 45)
1965: Tag der offenen Tür in Heimenkirch Startlafette
mit drei Hawk-Flugkörpern

Loader Startlafette
1965: Mit dem Ladefahrzeug "Loader" werden drei
Hawk-Flugkörper auf die Startlafette. (Tag der offenen Tür)
Startlafette mit einem Teil der damaligen Abschußcrew.
Ganz links Uffz Radisch. (Tag der offenen Tür)

Winter

1965: Das Waffensystem HAWK hielt uns immer auf Trab. Ausbildung, Training usw. waren immer an erster Stelle. Es blieb aber auch genügend Zeit, um unsere Soldaten in der Infanterie- und Gefechtsausbildung auf Vordermann zu bringen. Nachfolgend Bilder von unserer Vier-Tage Übung im Februar zeigen auch da, daß wir unseren Mann gestanden haben.Neben Märschen mit großem Sturmgepäck wurden auch Iglus gebaut. Über die Nächte darin wird geschwiegen.Es war einfach super. Diese und andere Übungen haben uns zusammengeschweißt. Dies merkt man auch jetzt noch zu unseren Treffen.


Barbara 65
1965 St. Barbara
Auf dem Ladefahrzeug sitzt der ELo-Stffz Major Eichhorn.


Winter Die Personen sind v.l.n.r. Georg Duschinski, Hptm Kürten, Lt Spranger, Lt Goyny, Hptfw Killet sowie Wolfgang Meyer.

Rasieren im kalten BachNach einer sehr kalten und schlaflosen Nacht wurde am fließenden Gewässer gewaschen und vor allem naßrasiert.Unsere Gesichter waren blutig, dennoch ging es weiter.

Winter Infantrie-und Gefechtsausbildung
Infantrie- und Gefechtsausbildung Bei dieser Winterübung sind zu sehen (v.l.) NN, Bernd Decker, Rainer Düsterbeck und OA Werner Niederschuh.

Rast im SommerSommerliche Infantrie- und Gefechtsausbildung. Rechts Obergefreiter Rudi Beuth

Uffz-Vereinigung Unsere Uffz-Vereinigung war zur damaligen Zeit sehr aktiv, d.h. wir haben nicht nur intern Veranstalltungen durchgeführt. Es wurden Tage der offenen Tür, St.Barbara-Schießen,Treffen mit der Marinekameradschaft Lindau ,dem Schützenverein, Faschingsbälle im Brettermarkt (Offiziers-und Uffz-Heim) usw. organisiert und waren immer ein beliebter Treffpunkt für alle. V.l.: Uffz Liehmann, N.N., Hptm Karl-Heinz Kürten, N.N., Fw Jungmann, Ofw Jakobs †, N.N., N.N. Uffz Wilke, N.N.


Erwin Killet Spieß HptFw Erwin Killet

Dienst in der Luitpold-Kaserne Vollzähligkeitsappell im Hof der Kaserne. Besondere Beachtung sollte die modische Unterwäsche erfahren. :-)

Stube Unsere Stube 110. Sie war mit sechs Unteroffizieren belegt. V.l.n.r.: Uffz Kuhn, Radl, Radisch und Meyer.

Stockbetten waren üblich.Genauso wie der Kanonenofen. Der Blick aus dem Fenster auf den Bodensee entschädigte für manche Unbequemlichkeit.


10 Jahre Lindau Juli 1967: 10 Jahre Garnison Lindau (v.l.) OB Steurer, Oberst Soltau und Otl Molzow


10 Jahre Lindau Juli 1967: 10 Jahre Garnison Lindau (v.l.) Oberst Soltau, BM Steuere/ OTL a.D. Hofbauer/ OTL Nemitz

10 Jahre Lindau 1972: Major Singer frisch befördert
im Offz.-Heim v.l. Hptm Metzner (3.Bttr), Major Singer+Stfw Hollfelder (1.Bttr), Otl Bergmann (1.Bttr), Major Gantner (4.Bttr)


10 Jahre Lindau 1972: Major Singer frisch befördert
Major Singer probt den Notfalll

 
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